Mit 'Aufbruch' legt Walter Thümler den ersten Band seiner Romantrilogie Der Wegwartenfreund vor. Der Protagonist bricht auf, inspiriert durch einen hauslosen Pilger, ohne Smartphone, Kreditkarten und Bargeld und setzt sich den Fährnissen eines Lebens jenseits von Bewegungsmeldern, Gesichtserkennung und Komfort aus. Er möchte zu den Sachen und zu den Menschen. Aber wie sie finden unter digitalen Entmündigungsmaschinen und künstlicher Intelligenz? In einer Art Roadmovie begleiten wir den Wanderer durch die Wüsten angstgesteuerter Szenarien. Aber im Aufbruch ist auch Umbruch, nicht zu einer besseren Welt, wohl aber - aller Abgründigkeit zum Trotz - zu gültiger Naturerfahrung und Menschlichkeit.