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Sebastian Böhmer, geb. 1975, ist Privatdozent in Halle und forscht zur Materialität der Schrift sowie zum Verhältnis von Technik und Religion in der Literatur.
Zuletzt veröffentlichte er Beiträge zur Geschichte der Ballonfahrt im 18. Jahrhundert und zum Verhältnis von Technik und Magie um 1900. Daniel Fulda, geb. 1966, lehrt Literaturwissenschaft an der Universität Halle und ist PI des dortigen Graduiertenkollegs 2999 «Die Politik der Aufklärung» sowie des Exzellenzclusters «Imaginamics. Practices and Dynamics of Social Imagining» der Universität Jena. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im 'langen 18. Jahrhundert', in der Aufklärungsrezeption sowie in der Gegenwartsliteratur. Dabei kombiniert er begriffsgeschichtliche, bildanalytische und narratologische Verfahren: Materialität und Materialismus. Klassiker als Produkt von Buchgestaltung, Diskurs und Ökonomie (Hg. zus. mit S. Böhmer u. M. Lepper, 2025); Die Bilder der Aufklärung (Hg. zus. mit E. Décultot, 2024); Revolution trifft Aufklärungsforschung (Hg., 2. Aufl. 2023); Die Erfindung der Aufklärung. Eine Begriffs-, Bild- und Metapherngeschichte aus der 'Sattelzeit' um 1700, in: Archiv für Begriffsgeschichte 64.1 (2022), S. 7-100. Marcel Lepper, geb. 1977, ist Direktor der Fondation Rilke in Sierre, Schweiz, und Honorarprofessor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Leipzig.
Veröffentlichungen u. a.: Goethe in Amerika (Mithg., 2025); Wielands Märchen (Mithg., 2025); Goethes Euphrat (2016). |